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Interfloat Interfloat

 

  

Glasmanufaktur Brandenburg (GMB), Tschernitz

 

Interfloat Corporation investiert in Solarglas-Produktion am Standort Tschernitz

Liechtensteiner Kapitalfluß einmal anders: Das ehemalige Fernsehglaswerk im südbrandenburgischen Tschernitz wurde von der Solarfirma Interfloat Corporation mit Sitz in Mauren (Liechtenstein) für 50 Mio Euro zu einer der modernsten Produktionsstätten für Solarglas umgebaut.

"Die Ansiedlung ist ein Musterbeispiel guter Wirtschaftsförderung", lobte bei der Vorstellung des Vorhabens 2008 Wirtschaftsminister Junghanns die von der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) vorbereitete Übernahme. Interfloat erhielt eine öffentliche Förderung von 20 Mio Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Im Herbst 2008 wurde mit der Serienproduktion von Flachglas für Solarmodule mit 140 Beschäftigten begonnen. Sie stammen alle aus der Belegschaft des im vergangenen August stillgelegten Glaswerks der Samsung Corning Deutschland in Tschernitz.

Nach Angaben von Interfloat-Geschäftsführer Ulrich Frei soll die Tschernitzer Fabrik in der ersten Stufe auf eine Jahresproduktion von 10 Mio Quadratmeter Solarglas ausgelegt werden. Das entspricht einer Produktionskapazität von 300 Tonnen am Tag. Bis zum Jahr 2010 werde eine Verdoppelung der Produktion angestrebt, mit der auch ein entsprechendes Wachstum der Belegschaft einhergehe. Frei betonte, dass mit dem Brandenburger Investment auch "für die Interfloat Corporation heute eine neue Epoche" beginnen. Bisher sei das Unternehmen mit derzeit 10 Beschäftigten in der Liechtensteiner Zentrale seit 26 Jahren in Forschung und Handel für die Solarbranche tätig. Alleininhaber der Firma - die keine Umsatzzahlen veröffentlicht - ist der Unternehmer Josef Weikinger.

In den letzten Jahren habe man das Solarglas bei Vertragsunternehmen in USA herstellen lassen. In Tschernitz steigt Interfloat nun selbst in die Solarproduktion ein. Ein großer Vorteil des Standorts in der Lausitz sei, dass von hier aus 80 Prozent der deutschen Solarindustrie in einem Radius von 150 Kilometern erreichbar ist. Unter anderem werden Conergy in Frankfurt/Oder und Q-Cells in Sachsen-Anhalt mit dem Solarglas beliefert. Neben den Herstellern Saint Gobain und Centrosolar rücke Interfloat damit in die Spitzengruppe der Solarglasbranche auf.

"Mit diesem Engagement bekommt der traditionsreiche Glasindustrie-Standort Tschernitz eine neue Zukunftsperspektive", sagte Minister Junghanns. Es zeige beispielhaft, wie der Übergang von einer alten zu einer neuen Industrie gestaltet werden könne: "Nach der Ära der Bildröhren wird künftig wettbewerbsfähiges Flachglas für die Solarindustrie produziert", so der Politiker.

Der Geschäftsführer der Glasmanufaktur Brandenburg, Volker Henzel, die den Betrieb im vorigen Sommer von Samsung übernommen hatte, hob die Kooperationsbereitschaft des koreanischen Elektronikkonzerns bei der Übergabe hervor.

 

GMB - Solarglas steht für Leistung und Qualität

Die  Solargläser der GMB Solarglas-Familie werden mit den besten ausgesuchten Rohmaterialien hergestellt. Niedrigster Eisengehalt und gleichbleibende Qualität stehen hier im Vordergrund. Die Glaszusammensetzung ist nicht nur bezüglich der optischen Eigenschaften sondern auch bezüglich der Beständigkeit und der mechanischen Eigenschaften optimiert.

Mit den modernsten Produktionsmitteln wird 365 Tage im Jahr ausschliesslich Solarglas produziert - nur so kann eine gleichbleibende Qualität und Leistungsfähigkeit garantiert werden. Die Konzeption der Schmelzwanne mit Dualbetrieb (Beheizung Gas-Elektrisch) und geregelter Zuführung von Sauerstoff reduziert die Umweltbelastung auf ein Minimum.

Aktuell beträgt die Produktionskapazität 300 t/Tag und wird bis 2010 in etwa verdoppelt. Die Produktionsanlagen ermöglichen die rationelle Fertigung von Grossserien auf automatisierten Anlagen bis zur Herstellung von Einzelstücken auf einer speziellen "Offline"-Anlage. Damit kann auch kurzfristig auf spezielle Kundenwünsche eingegangen werden.

 

Interfloat Corporation startet Solarglas-Produktion

Seit dem 1. September 2008 produziert die Interfloat Corporation aus Mauren in Liechtenstein in Brandenburg Flachglas für die Solarindustrie. Die Abnehmer des Spezialglases sind Hersteller von Solarmodulen und thermischen Kollektoren auf der ganzen Welt.

In den vergangenen zwölf Monaten hat die neu gegründete Glasmanufaktur Brandenburg GmbH im Auftrag der Interfloat Corporation das ehemalige Fernsehglasproduktionswerk der Samsung Corning Deutschland in eine hochmoderne Produktionsstätte für Solarglas umgebaut. Die Interfloat Corporation investierte insgesamt 50 Millionen Euro in das einstige Glasteilewerk für Fernsehbildschirme. Täglich werden rund 300 Tonnen Solarglas an 365 Tagen im Jahr produziert. Bis zum Jahr 2010 sollen sowohl die Produktionskapazität als auch die Anzahl der Arbeitsplätze durch Schaffung einer zweiten Produktionslinie verdoppelt werden. Hohe Transmissionswerte sowie gute mechanische und chemische Eigenschaften kennzeichnen die besondere Qualität der Solargläser aus der GMB-Solarglas-Familie. „Die Entwicklung der Solarindustrie in Brandenburg schreitet rapide voran und bietet uns als Investoren ein optimales Umfeld. Unser Ziel ist es, durch moderne Veredelungstechniken neue Produkte für den Markt zu entwickeln und unseren Kunden ein verlässlicher Partner in der Solarglas-Branche zu sein", betont Ulrich Frei, Geschäftsführer der Interfloat Corporation.

Mit der Glasmanufaktur Brandenburg hat Interfloat Corporation dem Land einen wichtigen industriellen Produktionsstandort zurück gegeben. Nachdem Samsung Corning Deutschland die Produktion von Glasteilen für Röhrenfernsehgeräte wegen zunehmender Konkurrenz durch LCD- und Plasmabildschirme im Juli 2007 eingestellt hatte, wurde mit Interfloat Corporation ein Investor gefunden, der den ehemaligen Beschäftigten eine neue Perspektive bieten konnte. Brandenburgs Wirtschaftsminister Junghanns begrüßt den Produktionsstart in Tschernitz und lobt den Einsatz der Interfloat Corporation: „Die Investoren haben ihr Versprechen gehalten und setzen damit ein Signal für ganz Brandenburg: Neue Akzente in einer der derzeit innovativsten Branchen unserer Zeit lassen unser Land zu einem der wichtigsten Energiepartner der Solarglasproduktion werden - auf nationaler, aber auch auf internationaler Ebene", unterstreicht Ulrich Junghanns das Engagement der Liechtensteiner.

Auch in Liechtenstein verfolgt man die Investition der Interfloat Corporation in Deutschland mit großem Interesse. „Liechtensteinische Betriebe sind in Deutschland für viele tausend Arbeitsplätze verantwortlich. Daher freut es uns, dass Interfloat Corporation hier in Brandenburg ihre Kenntnisse der Solartechnik an Ort und Stelle direkt umsetzen kann und damit unsere wirtschaftlichen Beziehungen weiter ausbaut und verstärkt", so Prinz Stefan von Liechtenstein, Botschafter des Fürstentums Liechtenstein in Berlin.

Derzeit arbeiten 164 Fachkräfte zur Glasherstellung in dem Tschernitzer Werk. „Endlich zieht in den Traditionsstandort in Tschernitz wieder neues Leben ein. Wir sind hoch erfreut, dass wir die Interfloat Corporation als zuverlässigen Investor gewinnen konnten", erklärt Wilfried Lauterbach von der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg. Die ZAB hatte die Interfloat Corporation pro aktiv als potentiellen Investor für das ehemalige Bildschirmwerk angesprochen.

 

Interfloat Corporation
Fürst-Franz-Josef-Str. 19
FL-9493 Mauren
Tel. +423 373 44 11
Fax +423 373 44 13
http://www.interfloat.com
interfloat@interfloat.com

 

 

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